Detail - Jazzclub Regensburg

Embryo

Jazz in Opposition

Datum:Freitag 16. September 2011 um 20.00 Uhr
Veranstaltungsort:Jazzclub im Leeren Beutel
Veranstalter:Jazzclub Regensburg e.V.
Besetzung:Simon Otto – tr, perc
Marja Burchard – trb, voc, marimba, p, perc
Valentin Altenberger – oud, g
Christian Burchard – vibes, santour, voc, perc
Gregor Platzer – gembri, perc, b
Dieter Serfas – talking drum, dr
Abendkasse:18.00 €
Vorverkauf:17.00 €
Ermässigung:16.00 €
Schüler/Studenten:9.00 €
Mitglieder:9.00 €

„... Die universalste dieser Gruppen in Europa ist die seit dem Ende der sechziger Jahre bestehende EMBRYO, deren Musiker nun schon viele Jahre lang allein und mit ihrem Ensemble durch die Welt reisen - durch Indien, Afghanistan, Pakistan, den arabischen Raum ...
Sie haben begriffen, dass man die Musik all dieser Länder, um sie spielen zu können, nicht einfach „studieren“ kann, sondern dass man sie „erleben“ muss - in ständig erneuerter „Symbiose“ mit den Musikern der betreffenden Kulturen ...“ (Joachim Ernst Berendt)
Sie traten beim Fehmarn-Festival 1970 direkt nach Jimi Hendrix auf, gründeten mit „Ton Steine Scherben“ das erste musikereigene Label und spielten mit Jazzkoryphäen wie Charlie Mariano und Mal Waldron. 1969 gegründet, verband EMBRYO als eine der ersten Krautrockbands in Europa Rock mit Jazz. Später häuteten sie sich zu Pionieren der Weltmusik und unternahmen lange Reisen in den Orient und nach Afrika, um dort mit Musikern vor Ort zu spielen. Aus all diesen Erfahrungen speist sich bis heute ihre frei fließende, bunt schillernde Musik, die sie immer wieder mit überraschenden Klängen und Tönen neu auftanken. Seit 40 Jahren ist die Band aus München kreativ in Bewegung, angetrieben von der scheinbar unermüdlichen Energie ihres Bandleaders Christian Burchard. Mehr als 400 Musiker durchliefen in den letzten vier Jahrzehnten die Band, was Embryo zu einer äußerst wirksamen und bewunderten „anderen“ Musikakademie macht.
Wo andere längst aufgegeben oder es sich im Sessel gutsituierter Bürgerlichkeit bequem gemacht haben, macht Burchard weiter: kompromisslos, unbeirrbar, noch immer Underground, noch immer Gegenkultur, noch immer „Jazz in Opposition“.