Tord Gustavsen Trio

Opening

Datum: Dienstag, 22. November  2022 um 20:00 Uhr
Veranstaltungsort:Jazzclub im Leeren Beutel
Veranstalter:Jazzclub Regensburg e.V.
Besetzung: Tord Gustavsen – p, electr.
Steinar Raknes – b, electr.
Jarle Vespestad – dr
Abendkasse32.00 €
Vorverkauf27.00 €
Jazzclub Mitglieder, Schüler & Studenten mit Ausweis an der Abendkasse22.00 €
Jazzclub Mitglieder, Schüler & Studenten mit Ausweis im Vorverkauf17.00 €

Tord Gustavsen ist sicherlich Norwegens herausragendster Jazzpianist. Mit seinem neuen Trio wird er sein neues Album mit dem Titel "Opening" herausbringen.
Tord Gustavsens Album Opening entwickelt die Merkmale und Stilistiken weiter, die der norwegische Pianist in seinen früheren Werken erforscht hat, und bringt gleichzeitig eine neugewonnene Elastizität in das Zusammenspiel des Trios. Es ist die erste Aufnahme des Tord Gustavsen Trios mit Steinar Raknes am Bass; der Neuzugang fügt sich nahtlos zwischen Tords raffinierten Akkordstudien und Jarle Vespestads zarter Perkussion ein.
Die Musik zeichnet sich durch eine besonders markante Offenheit aus, die von großzügigen Improvisationen und der Tendenz gekennzeichnet ist, Geheimnisse und Melodien in ihrem eigenen Tempo zu enthüllen. "Der Drang, etwas zu sagen, sei es abstrakt oder lyrisch, muss von innen kommen", erklärt Tord. "Während der Aufnahme des Albums fühlte es sich besser an, zuerst zu atmen, die Klanglandschaften auf organischere Weise aufzuspannen und Melodien gewähren zu lassen, wenn sie von selbst kommen wollen."
Für die veränderte Ausdrucksweise auf Opening, mag es mehrere Gründe geben – der Besetzungswechsel gehört sicherlich dazu. Bassist Steinar Raknes sorgt für einen standhaften Kontrapunkt in der Musik. "Er ist ein aufgeschlossener Bassist, der einerseits im Mittelpunkt stehen kann, aber auch ein unglaublich unterstützender und bescheidener Begleiter ist, so dass er sehr wendig zwischen Hintergrund-, Kollektiv- und Solistenrollen wechselt." Als ideales Gegengewicht zu den changierenden Basslinien fungiert Jarles perkussive Meditation als vermittelndes Medium, das seine Mitmusiker durch abwechselnd linear getaktete Sequenzen und Rubatopassagen führt.
Auf dieser Aufnahme verweilt Tord mehr denn je auf mikroskopischen Fragmenten, kurzen Akkordketten und spärlichen Andeutungen von Motiven und entwickelt das Material geduldig weiter: "Das habe ich in Solokonzerten in letzter Zeit oft gemacht. Themen aus der Dunkelheit einfach auftauchen lassen, bevor sie fast unbemerkt in die schattige Unterströmung wieder abtauchen..."