Teichmann und Söhne

Von Elektronika, Jazz, Krautrock, Klassik bis hin zu Weltmusik

Datum: Sonntag  27.  Juli  2014  um 16.00 Uhr
Veranstaltungsort:Städtische Galerie „Leerer Beutel“
Veranstalter:Städt. Galerie Leerer Beutel
Besetzung:Andi und Hannes Teichmann
Uli Teichmann
Abendkasse8.00 €
Ermäßigung5.00 €

Die Brüder Andi und Hannes Teichmann sind im Doppelpack als DJs, Livemusiker und Kulturaktivisten über Stadt und Kontinentsgrenzen hinaus bekannt. Sie spielen ihre elektronischen Live-Sets immernoch gänzlich ohne Computer, bilden mit dem Zitherspieler und Komponisten Leopold Hurt das Trio Teichmann Hurt, initiieren mit dem Goethe Institut interkulturelle Projekte, wie das Projekt BLNRB, zwischen Berlin und Nairobi oder aktuell das zehn Länder umfassende Projekt TEN CITIES: www.ten-cities.com.
Sie arbeiten mit Neue Musik Komponisten und Ensembles, wie dem Ensemble Modern, Decoder oder Moritz Eggert. Neugier und Umtriebigkeit hat sie bis dato in 60 Länder gebracht, von denen einige nicht auf der gängigen Tourlandkarte zu finden sind: Konzerte in Algerien und Workshops in Kabul oder Bangladesh gehören ebenso dazu wie Livetouren durch Sibirien, Indien oder Angola. Ihre Experimentierfreudigkeit und Musikalität wurde den Brüdern schon mit in die Wiege gelegt: Der Vater Uli Teichmann ist ein ostbayrisches Jazzurgestein und Multiinstrumentalist mit einer erstaunlichen Instrumenten Sammlung aus aller Welt. Überdies war er bis Anfang der 80er Jahre Betreiber des legendären Jazz Clubs Kneiting, einer der ersten Veranstaltungsorte für aktuelle Musik im Raum Regensburg. Zwei Jahrzehnte haben die Vater und Söhne bis zur ersten Zusammenarbeit gebraucht, zu hören ist sie auf dem zweiten Album der Brüder "They Made Us Do It". Der Vater hat hierzu ein mitreissendes Saxophon-Solo und Klarinetten-Sätze beigesteuert. Während dieser Aufnahmen ist die Idee eines gemeinsamen Live-Projektes gereift. Der Vater mit diversen Blasinstrumenten und Glockenspiel, die Söhne an Synthesizern, Drum-Machines und Effektgeräten... Hier trifft Live-Elektronik auf Live-Instrumente, grobe Songstrukturen wechseln sich mit freien Impro-Parts, es darf experimentiert und gejammed werden, die elektronischen Grooves und Sounds der Söhne treffen auf die Virtuosität des Vaters, der wiederum von den Söhnen gesampelt, gelooped und manipuliert wird... So ensteht ein gemeinsamer Klangkosmos, der unterschiedlichste musikalische Entwicklungen des 20 Jahrhunderts generationsübergreifend zusammenbringt: Von Elektronika, Jazz, Krautrock, Klassik bis hin zu Weltmusik.