Eric Schäfer

Kyoto mon Amour

    Datum:Mittwoch 10. April 2019 um 20.00 Uhr
    Veranstaltungsort:Jazzclub im Leeren Beutel
    Veranstalter:Jazzclub Regensburg e.V.
    Besetzung:Kazutoki Umezu – clarinet & bass clarinet
    Naoko Kikuchi – koto
    John Eckhardt – doublebass
    Eric Schaefer – drums

    Das „heimliche Zentralgestirn in der [...] deutschen Jazzszene“ (DIE ZEIT), Eric Schaefer „hebt die Jazzwelt [abermals] aus so manchen Angeln“ (Süddeutsche Zeitung): Mit „Kyoto mon Amour“ wagt der Schlagzeuger und Komponist den Brückenschlag zwischen westlicher und japanischer Musik. Der Grundstein zu diesem Projekt wurde 2012 bei einem dreimonatigen Studienaufenthalt Schaefers in der alten Kaiserstadt Kyoto gelegt. Dort sammelte er reichhaltige Eindrücke, die sich in Klangideen und Komposi-tionen niederschlugen. „Mich hat das Thema nicht mehr losgelassen“, berichtet Schaefer. Was schließlich noch fehlte, waren die richtigen Begleiter...

    Wie Schaefer sie fand, kann er am besten selbst beschreiben: „Als ich Kazutoki Umezu in einer Radiosen-dung mit seiner Klarinette hörte, wusste ich, dass dies der Klang war, den ich suchte: weich, biegsam wie Bambus und dennoch durchdringend klar. Unbedingt wollte ich Naoki Kikuchi dabei haben, denn sie ist zum einen tief verwurzelt in der japanischen Koto-Tradition, zum anderen zog sie vor acht Jahren nach Deutsch-land, um beim Ensemble Modern zeitgenössische europäische Kunstmusik zu spielen. Auch John Eckhardt ist in der Neuen Musik zu Hause, mit dem ich schon seit Jahren zusammenspiele. Durch sein erdverbundenes und farbenreiches Spiel verschmelzen die Elemente aus Kammermusik, traditioneller Musik und Jazz. Die musikalische Offenheit und das Interesse an der jeweils anderen Kultur ist das Spannende an dieser Band.“

    Gemeinsam weben die Vier - eingerahmt von Erics manchmal mythischen Erzählungen zu den Stücken - ei-nen Klangteppich, auf dem das Publikum eine unvergleichliche Reise in eine andere Kultur unternimmt. Es erklingt Musik, die von japanischer wie europäischen Blickwinkeln aus improvisiert wird und doch etwas ganz Neues ergibt: etwas absolut Faszinierendes, zwischen Tradition und Avantgarde, zwischen Bekanntem und Ungehörtem, zwischen Schlichtheit und Reichtum. Machen wir uns gefasst auf einen intensiv-eindrücklichen und höchst authentischen Konzertabend, der noch lange danach beschäftigen und manch ei-nen vielleicht sogar ein kleines bisschen verändern wird.

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