Geschichte

Jazz hat Tradition in Regensburg

Jazz hat Tradition in Regensburg

Bereits Mitte der 50er Jahre veranstaltete Richard Wiedamann Jazzkonzerte unter dem Namen "Jeunesses Musicales". Später in den 70er Jahren eröffnete der bis heute unermüdliche Jazzlobbyist Wiedamann im Posthorngäßchen den Jazzkeller "Rabocil", der Ende der 80er Jahre mitsamt Klavier dem Hochwasser zum Opfer fiel.

Ebenfalls in den späten 70er Jahren entstand der Jazzclub von Saxophonist Uli Teichmann in Kneiting, wo Freejazzkonzerte und wilde Sessions stattfanden. Leider mußte der Club nach ein paar Jahren wegen ruhegestörter Nachbarn wieder schließen. Der Vorläufer des heutigen Jazzclub e.V. ist in der Kulturkneipe Einhorn zu sehen, wo das Ehepaar Freisleben ab 1985 Konzerte veranstaltete. 1987 wurde dann der Verein "Jazzclub Regensburg e.V." gegründet, der 1988 in den Leeren Beutel umzog. Mit ihm die Freislebens als Pächter des Restaurants Leerer Beutel.

Der damalige Kulturreferent Bernd Mayer wünschte sich vom Jazzclub eine Belebung des Hauses. So führte der Club zunächst die schon bestehende Konzertreihe "Jazz in der Galerie" weiter und es entwickelte sich ein professionell organisiertes, umfangreiches Programm. Mittlerweile finden außerhalb der Sommermonate ca. 60 Jazzkonzerte pro Jahr statt.

Das Spektrum der dargebotenen Konzerte ziehen sich durch die Geschichte und die verschiedenen Strömungen des Jazz. Von New Orleans über Dixieland, Swing und Mainstream, Bebop, Latin, Jazzrock bis hin zu Free Jazz und Avantgarde oder Drum & Bass ist alles geboten, was das Jazzer-Herz begehrt.